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Sonderteil Trinkkur |
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Trinkkuren gehören zu den ältesten Gesundheitsbehandlungen der Menschheit. Frühe Aufzeichnungen über Trinkkuren in Deutschland stammen aus dem 16. Jahrhundert – damals gehörten Bad Ems, Wiesbaden und besonders Bad Brückenau zu den begehrten Kurorten der betuchten Gesellschaft.
Heute wie damals steht das Heilwasser im Zentrum einer Trinkkur.
Wer regelmäßig reichlich Wasser trinkt, tut seiner Gesundheit nur Gutes: Die Haut wirkt frischer und bildet weniger Falten, der Geist bleibt wach und der Körper leistungsfähig. Das gilt vor allem dann, wenn das Wasser besondere Kräfte besitzt, die auf einem speziellen Mineraliengehalt und anderen gelösten Stoffen basieren.
Derartige Wasser nennt man Heilwasser. Ihre heilende Wirkung verdanken sie den tiefen Gesteinen, aus denen sie sprudeln – sie reichern das Wasser beispielsweise mit wertvollen Mineralstoffen etc. an.
In Bad Brückenau können die Gäste nicht nur das Quellwasser genießen, sondern auf diverse Kureinrichtungen-u. Anwendungen wie Saunalandschaften, Aquafitness und Massagen zurückgreifen.
Zudem hat eine Trinkkur die beste Wirkung, wenn sie nicht auf einen zwei-, dreiwöchigen Kuraufenthalt begrenzt, sondern anschließend in das tägliche Leben integriert wird. Wer festgestellt hat, dass ein Heilwasser dem Stoffwechsel gut tut, angenehm entschlackt und die Lebensenergien weckt, sollte am besten täglich nach dem Aufstehen ein Glas Heilwasser auf nüchternen Magen trinken.
Grundsätzlich sollte außerdem darauf geachtet werden, dass dem Körper pro Tag mindestens zwei Liter Wasser – bei großer Hitze und Anstrengung sogar mehr – zugeführt werden. Denn die beste Trinkkur findet das ganze Leben lang statt.
Das größte Geschenk der Natur an Bad Brückenau sind also seine einzigartigen Heilwässer aus sieben, höchst unterschiedlichen Quellen. Seit mehr als 250 Jahren wird die heilende Kraft des wichtigsten Naturheilmittels hier genutzt. Hier stellen sich die Bad Brückenauer Quellen im Einzelnen vor:
Wernarzer Quelle - DAS NIERENHEILWASSER No. 1-Anerkannte Heilquelle, seit 1747 bekannt, 60 Meter tief, Temperatur 10 °C. Ein fast kochsalz-und natriumfreier Säuerling mit Kohlensäure, sehr arm an freien mineralischen Bestandteilen.
Zusammensetzung
Kationen: Natrium (Na+) 2,40 mg Kalium (K+) 4,10 mg Magnesium (Mg2+) 9,20 mg Calcium (Ca2+) 26,00 mg Eisen (Fe2+) 0,70 mg Mangan (Mn2+) 0,18 mg
Anionen: Chlorid (Cl–) 8,40 mg Sulfat (SO42–) 22,90 mg Hydrogencarbonat (HCO3–) 119,00 mg Nitrat (NO3–) 2,80 mg Fluorid (F–) 0,24 mg
Gasförmige Stoffe: Freies Kohlendioxid (CO2) 1.651,00 mg
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